LIVE von der NUFAM 2025: Braucht der Mittelstand wirklich Künstliche Intelligenz in der Disposition?

Shownotes

Sprecherin: Helen Lumpp Planung der Foren: Marcus Walter Gastgeber: Messe Karlsruhe Schnitt: Helen Lumpp Idee: Matthias Jundt

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00:00:02: Schwere Lkw, leichte Transporter, Reifen zu Behör und alles was die Transportspeditionen- und Logistikbranche bewegt.

00:00:11: Darum geht es bei der NuFam und darum geht es auch im Podcast der Nutzfahrzeugmesse aus Karlsruhe Die nun folgende Ausgabe ist während der Nufam in den letzten Jahren entstanden.

00:00:23: Sie hören einen Beitrag aus dem Fachforum.

00:00:25: Alle Infos zum Vortragenden und zum Thema finden Sie auch in den Shownotes zur Folge.

00:00:30: Und jetzt, wie gewohnt, Lauscher auf – Lautstärke rauf!

00:00:34: Jetzt geht's

00:00:35: los!

00:00:38: Bitte schön, Ihre Wiede.

00:00:40: Vielen Dank, herzlich willkommen zu einem neuen Tag auf der Nu-Fahrung.

00:00:44: Ich vertrete heute meinen geschätzten Kollegen, denn er ist krank, versucht das Thema bestmöglich zu präsentieren.

00:00:51: Es geht um die Frage braucht der Mittelstand wirklich künstliche Intelligenz.

00:00:55: Wir schauen uns die Dispositionen an in der Transportlogistik, gehen dann ein bisschen in die Tiefe.

00:01:00: Mein Name ist David Julian Sardarabadi und ich freue mich wieder hier zu sein.

00:01:04: Ich bin Dr.

00:01:05: Randt und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Dualen Hochschule Ravensburg Campus Friedrichshafen.

00:01:10: Wir machen genau gegenüber unserem Stand.

00:01:11: wenn Sie danach können auch rüberkommen wollen, schauen was wir machen wollen, präsentiere ich Ihnen das gerne und die geschätzten Kollegen natürlich auch so.

00:01:19: Ganz kurz über die Agenda!

00:01:23: kurz in die Herausforderung der Disposition.

00:01:25: Wir sehen hier eine starke Entwicklung, Herausforderungen werden mehr, sie verändern sich, intensivieren sich und schauen ob künstliche Intelligenz da Abhilfe schaffen könnte.

00:01:36: Ich gebe Ihnen eine ganz kurze Definition, dass wir einfach wissen worüber wir hier reden wenn wir kindkünstlicheintelligenz sagen.

00:01:41: Der Begriff ist ja teilweise auch ein bisschen fasierend wird überall auf Messen gerade hier auf den Nufam sehr stark verwendet.

00:01:48: dann gehen wir direkt in die Praxis, schauen uns einen Fallbeispiel an von einem Mittelständler, den wir gerade begleiten.

00:01:54: Wo künstliche Intelligenz vielleicht einen Mehrwert schaffen könnte?

00:01:57: Wir kommen hier mit ZDF zahlen Datenfakten wie man früher Professor immer gesagt hat und versuchen ein bisschen Transparenz zu schaffen.

00:02:04: Dann gehen wir darüber eher was gibt es denn für Anbieter?

00:02:07: Wie kommen wir von dem ganzen Anbieten Lösungen die es am Markt gibt wirklich zu einer Entscheidung?

00:02:14: Wir geben eine kurze Handlungsempfehlung ab.

00:02:15: wo kann man das einsetzen?

00:02:17: Nummer sechs werden dann noch die Implikationen für die Transportbrase.

00:02:20: Und ich versuche die Frage vom Anfang zu beantworten, braucht der Mittelstand wirklich künstliche Intelligenz?

00:02:28: Alle paar Jahre macht der BVL-Hundesvereinigung für Logistik eine Studie und fragt was sind denn die Herausforderungen in der Transportlogistik.

00:02:37: Wie man hier sehen kann es gibt Herausforderungen, die kommen neu hinzu.

00:02:39: In den Jahren über die Covid-Jahre hatten wir das große Thema Resilienz.

00:02:44: Wir hatten aber auch Herausforderungen wie den Kostendruck der sich einfach durchzieht.

00:02:48: Die Herausforderungen werden tatsächlich immer mehr, die ziehen sich durch und wir sprechen auch hier von einer Trippletransformation wo wir sagen okay drei Themenbereiche sind besonders wichtig in unserer heutigen Zeit.

00:02:59: Das ist einmal das Thema Nachhaltigkeit, das Thema Resilienz aber auch das Digitalisierungsthema wo wir auch eine Art Schlüssel da sehen.

00:03:07: Da können wir wirklich was anpacken um den anderen Themen und den Herausforderungen entgegenzuwirken.

00:03:13: Man darf bei dem Ganzen aber nicht den Menschen vergessen.

00:03:16: Der Disponent, ich meine alle die mal in der Dispo waren wissen was für ein klochenhalter Job das wirklich ist.

00:03:21: Ich sage immer die machen so eine Art Feuerwehrmahnjob.

00:03:24: Das brennt und dann geht man hin oder wird gelöscht.

00:03:26: Die haben tatsächlich enorme Herausforderungen.

00:03:29: Die Informationsflut nimmt zu, die Übermüdung nimmt zu Es gibt natürlich Kognitivebeschränkungen es gibt immer weniger Personal Und tatsächlich kommen noch diese ganzen exogenen Faktoren hinzu von wen wir am Anfang gesprochen haben.

00:03:43: Kurzes Zwischenfazit hierzu Die Transportbranche hat enorme Herausforderungen, gerade was die Organisation und die IT-Infrastruktur angeht.

00:03:52: Man darf aber hier den Menschen nicht vergessen.

00:03:54: Gerade bei dem muss es Abhilfe schaffen, sprich bei unserem Fall dem Disponenten jetzt.

00:03:59: Wenn wir über künstliche Intelligenz reden – ich will sie da nicht allzu langweilen – wir reden hier meistens von Systemen, die kognitive Aufgaben oder Anforderung für Menschen übernehmen können.

00:04:09: Es wird dann nochmal in Maschinelleislernen und Deep Learning unterteilt also Modelle, die auch aus Daten lernen.

00:04:16: Es gibt das Dortmunder Anwendungsmodell von künstlicher Intelligenz in der Logistik, kann hier auf der linken Seite sehen welche Aufgaben es überhaupt übernehmen kann.

00:04:26: Da geht's dann im Bereich Erkennung, Analyse, Planen entscheiden aber auch durchführen.

00:04:32: und wenn wir uns dieses ganze Thema der Supply Chain Management Kette anschauen Auch hier in etlichen Bereichen kann es wirklich Abhilfe schaffen und bei diesen Herausforderungen die wir tatsächlich haben helfen.

00:04:44: Bei jedem Punkt gibt es gewisse Aspekte, die berücksichtwärtigen mussten.

00:04:48: Wo uns das Ganze hilft?

00:04:49: Das geht vom Fahrzeugtracking-Steuererkennung bis hin zur Ladungsträger-Sendungserkennung.

00:04:55: was ich auch immer wieder sehe in verschiedensten Bereichen ist das Thema Kommunikationsmonitoring Gerade in der Disposition, man kennt das Aufträge kommen über verschiedene Schnittstellen an.

00:05:04: Der eine Kunde ruft an und der andere schreibt eine WhatsApp-Nachricht, der eine arbeitet vielleicht noch mit Fax.

00:05:09: Über diverse Schnittstellen kommt es auch hier bei dem Thema Spracherkennen künstliche Intelligenz uns helfen.

00:05:17: Auch beim Thema Analyse, Lieferantenbewertung, Analyserperformance oder Dokumentanlöse gibt es etliche Punkte wo es Abhilfe schaffen kann.

00:05:25: Das Gleiche ist beim Plan und entscheiden, ob das die Lieferandenauswahl ist oder ob es das klassische Thema ist von Transport zu planen.

00:05:32: Und diese auch zu optimieren oder auch beim Thema Ausführen.

00:05:38: Wir haben drüben wenn wir vor autonomen Fahren reden, haben wir auch das Thema Platoning was man ganz gut sehen kann mit den Lkws die hier rum fahren.

00:05:45: eine Lkw ist besetzt da ist ein Mann drin Die anderen fahren hinterher autonom.

00:05:49: mit einem gewissen Abstand wird bei uns auch umexperimentiert, kann man sich mal in Ruhe anschauen.

00:05:54: Es sind alles Sachen die mittelfristig eingesetzt werden.

00:05:57: aber es gibt natürlich auch Bereiche die schon heute möglich sind wie zum Beispiel diese automatische Tourenplanung wo wir sagen sechzig Prozent der Standardruhrten können ohne manuellen Eingriff komplett geplant werden.

00:06:08: Auch hier wieder ein kurzes Zwischenfazit Die Aufgaben die künstliche Intelligenz übernehmen kann und auch die Bereiche wo das einen Impact hat, sind wirklich mehr dimensional und sollten auch als solche angesehen werden.

00:06:21: Wir haben hier in breiten Baukasten, wo wir an Tools uns bedienen können und an verschiedenen Ansätzen und Aspekten anknüpfen können.

00:06:28: Wir müssen nur schauen, moh macht es Sinn!

00:06:32: Kommen wir zum kurzen Fallbeispiel?

00:06:33: Wir haben einen klassischen Mittelständler.

00:06:36: Es geht um Zahlen, Daten, Fakten, zehn Millionen Jahresumsatz über vierzig Fahrzeuge im Einsatz.

00:06:41: Und der hat uns gefragt hey wie sieht's denn aus?

00:06:44: Wo können wir bei unserem Dispositionsprozess künstliche Intelligenz einsetzen.

00:06:48: Alle sagen, wir brauchen das.

00:06:50: Das ist der Allsbringer!

00:06:51: Wir brauchen keine Mitarbeiter mehr danach und alles wird super in der Fahrer-Magnet-Personalmangel.

00:06:57: Den gibt's dann danach nicht mehr?

00:06:58: Und haben gesagt okay, wir kommen mal hin zu euch und nehmen den Prozesse auf.

00:07:02: Ein klassischer Dispositionsprozess für Mittelständler.

00:07:04: ich will da nicht allzu sehr ins Detail gehen aber diese klassischen Tätigkeiten die man immer wieder sieht Transportaufträge zur Touren auflegen welche Postleitzahlen sind damit gemeint?

00:07:13: was die Masse, was das Volumen?

00:07:15: Wo sind meine Touren?

00:07:16: wo sind die Fahrzeuge?

00:07:16: wo sind Die Fahrer?

00:07:18: Dann Frachtpapiere breitet man vor, drückt die aus.

00:07:21: Verteilt sie alles mit einem System.

00:07:23: und wenn sich diese Tätigkeit mal in Ruhe anschaut... ...und dann die KI-Aufgaben, die wir hier haben erkennen, analysieren, planen, entscheiden Alles was in Rot genannt ist.

00:07:32: ich will Ihnen das natürlich nicht einzeln vorlesen.

00:07:34: Hier kann KI schon heute Abhilfe schaffen.

00:07:37: Klassisches Beispiel ist das Disponieren von Touren oder Sendung auf eine Tour wo wir meistens noch mit Postleitzahlgebieten arbeiten und sagen ok wir mehr Sendungen machen das auf Basis der Postlei-Zahl für eine Tour.

00:07:49: Dann gibt es doch das Thema Feindplanung, wo der Fahrer dann sagt jetzt habe ich hier mal meine Tour für Karlsruhe.

00:07:54: Neuroid sieben sechs eins vier eins.

00:07:57: Jetzt gucke ich mal die Straßen.

00:07:58: welche soll ich denn am liebsten abklappern?

00:08:00: Sowas kann natürlich KI sehr gut übernehmen.

00:08:05: Der große Punkt ist auch hier wieder nur weil wir ILKI überall einsetzen können heißt nicht dass wir es unbedingt machen müssen.

00:08:12: Die Frage ist also Wo müssen wir's machen und wo ist es?

00:08:15: vielleicht ne schöne Spielerei Wie wir davor gehen, ist gerade wenn man auch so einen Überschlag hat und wirklich überfordert ist von diesen ganzen Anbietern.

00:08:24: Von den ganzen Technologien die es jetzt schon am Markt gibt und man nicht wirklich weiß wo soll ich denn hier anfangen zu fragen?

00:08:30: Die dann immer wieder aufkommen sind wir überhaupt bereit dafür für ein Einsatz von KI?

00:08:34: wie sieht mein Prozess überhaupt aus?

00:08:35: Wie sieht der Prozess danach aus?

00:08:37: Wenn ich KI einsetze da haben wir ein Plan aufgestellt unser Approach mit dem man das Ganze ein bisschen handhaber einfacher gestalten kann.

00:08:47: Wir fangen hier an und sagen ganz klar, das Wichtigste sind die Prozesse.

00:08:51: Man muss den Prozess verstehen man muss in den Prozesses reingehen, man muss die IT- und die Prozessanforderung erst mal werken weil am Ende des Tages der Mensch der mit diesen Prozessen die ganze Zeit arbeitet, der weiß es am besten selber was er braucht wo seine Probleme sind und was seine Anforderungen sind.

00:09:08: dann kann man nach diesem Schritt eine Longlist erstellen.

00:09:11: Schauen wir uns die Anbieter an, die es auf dem Markt gibt.

00:09:13: Die für diesen Prozess vielleicht Abhilfe schaffen könnten sind dann dreißig bis vierzig oder auch fünfzig Anbieten erst in der erste Marktrecherche und dann sagen wir okay die IT- und Prozessantwortung, die wir bisher aufgenommen haben, die kann man sehr gut matchen mit den Anbietetern, mit den Funktionalitäten der einzelnen Technologien um da ein Match zu schaffen.

00:09:34: Dann kommen wir zu einer Shortlist.

00:09:35: von diesen vierzig Anbittern sind's am Ende vielleicht nur noch fünf.

00:09:38: Und dann kann man wirklich ins Detail gehen und sagen, wir erheben eine ordentliche Anforderungsliste mit wirklich allen Anforderungen die der Transporteur braucht.

00:09:46: Den Matchen mit diesen fünf Technologien, die es am Markt gibt.

00:09:49: vielleicht sind Kosten besonders wichtig.

00:09:51: Vielleicht ist das Thema Skalierbarkeit wichtig.

00:09:53: Das Thema Interoperabilität dass es mit den verschiedenen System zusammenpasst, die man schon hat.

00:09:59: Transporteure wollen meistens nicht bochene Zusätzlichstechnologie haben, die nicht ganz sind.

00:10:03: Dass es in die Systemlandschaft passt.

00:10:05: Das soll natürlich schön zusammenpassen Das ist ein Strang des Ganzen.

00:10:10: Und dann kommen wir zu einer Entscheidung.

00:10:13: Kleines Fazit auch hier wieder an der Stelle, das Thema ist komplex und breit.

00:10:17: man kann es überall ansetzen.

00:10:19: Es gibt verschiedenste Anbieter am Markt aber es ist wichtig strukturiert vorzugehen.

00:10:24: Es ist wichtig zu verstehen dass so eine Auswahlprozess trotzdem iterativer Prozess ist gerade wenn man mit Menschen redet.

00:10:31: am Ende meistens reicht es nicht einmal mit den Menschen zu reden.

00:10:34: Man muss mit verschiedenen Akteuren reden mehrmals als den Prozess verstehen um dann wirklich eine Auswahlentscheidung zu machen.

00:10:41: Wenn wir uns diese Wolke anschauen, die der BVL veröffentlicht sieht man KI kommt hier immer mehr vor.

00:10:47: es wird noch teilweise sehr singulär betrachtet KI als einzelner Themenblock, KI als Lagersoftware.

00:10:53: aber wenn wir diese ganzen anderen wichtigen Themen haben Auswahl vom Transport Management System Dateninteraktion oder laufendes Reporting bei diesen Themen steckt KI ja auch schon drin oder wird immer mehr reingesteckt.

00:11:07: das ist nichts Nicht zu unterschätzen, sollte nicht vergessen werden.

00:11:10: Die sind sehr miteinander connectet.

00:11:14: Ich empfehle nicht die perfekte Lösung auszuwählen sondern wirklich zu schauen voranzukommen den Prozess zu verstehen mit den Menschen zu reden und dann eine realistische Zeitplanung und Prozessplanung machen und eine Technologie fortzuschlagen die mit dem Prozess und mit der Anforderungen matcht.

00:11:31: Fazit um auf meine Frage zu beginnen zurückzukehren ich muss ihnen leider eine typische Juristen Antwort geben Kain in der Disposition.

00:11:39: Es kommt darauf an.

00:11:39: Es lohnt sich, wenn es wirklich zu dem Prozess passt.

00:11:42: Den Prozess muss man verstehen.

00:11:44: Früher oder später wird das kommen.

00:11:46: Es kann Abhilfe bei diesen ganzen Herausforderungen schaffen aber es muss sinnvoll eingesetzt werden.

00:11:52: Vielen Dank und einen guten neuen Tag auf den UfAVT!

00:12:00: Vielen Dank.

00:12:01: Natürlich erst mal wieder meine Frage ins Publikum gibt es Fragen von Ihrer Seite zu diesem Vortrag?

00:12:09: Okay dann habe ich eine.

00:12:12: Mir war das jetzt alles noch so ein bisschen Unkonkret, also klar, logisch.

00:12:16: Das gibt es wie Sie selber gesagt haben am Ende so und das ist ein Juristen-Fazit.

00:12:20: Aber aus Ihrer Praxis wissen sie oder bei diesem Praxisbeispiel was Sie hatten.

00:12:26: Was wurde denn dann am Ende vielleicht übernommen von der KI?

00:12:29: Also wie kann man... Oder was wäre denn ein Setup wo man sagt hier da ist KI wirklich gut?

00:12:35: Ja, das ist eine sehr gute Frage.

00:12:37: Also bisher sind die noch in der Planung und Umsetzung, was sie umgesetzt haben beim Microsoft Copilot zu beginnen.

00:12:42: Aber wenn wir jetzt speziell in den Transportprozess reinschauen, probiert zum Beispiel eine große Stellschraube sehen wer der Auftrags-Eingang.

00:12:49: Also gerade da ist halt eine große Abteilung damit beschäftigt über die unterschiedlichsten Kanäle, die es so gibt wie ich schon gesagt, der einen ruft an, der eine schreibt per WhatsApp oder andere schickt eine E-Mail versuchen das zu kanalisieren und über eine KI umzusetzen.

00:13:03: Das wäre ein Beispiel wo man gut ansetzen kann.

00:13:06: Das probieren wir in Zukunft umzusetzen, haben es aber noch nicht gemacht.

00:13:09: Okay

00:13:09: ja gut das wäre ein einfaches schönes Beispiel.

00:13:11: danke dafür!

00:13:12: Aber jetzt zu der Traum des Transportunternehmers.

00:13:15: Mensch ich brauche vielleicht gar keinen Disponent mehr am Ende weil dann auch diese Aufträge dann sauber zugeordnet werden zu Touren.

00:13:21: ist das immer noch eine reine Fiktion oder ist es doch unter bestimmten Umständen realistisch dass man komplett den ganzen Prozess durch KI erledigen lässt?

00:13:31: Also Bisher habe ich noch keinen Transporteur gesehen, der ohne Disposition mehr arbeitet und wo KI alles automatisch übernimmt.

00:13:37: Es sind einzelne Teilschritt- und Typeozeste, wo das automatisiert werden kann.

00:13:41: aber der Disponent ist natürlich unersetzlich und selbst wenn man einen Wohnautomatisierungsgrad hat am Ende des Tages muss natürlich der Dispronent noch darüber schauen.

00:13:49: diese ganzen Spezialaufträge wollen sagt da kann KI das nicht übernehmen.

00:13:53: dann ist es deine Aufgabe das weiter hin zu planen.

00:13:55: Aber ich denke man kann den Menschen da wirklich entlasten Und wirklich auch so ein paar Sachen.

00:13:59: Wir haben Speditur begleitet in Ostdeutschland, da kommen die Disponenten dann um zwei, drei Uhr nachts immer.

00:14:06: Die Sendungen sind drin und es wird händisch geplant.

00:14:08: für Postleitzahl ist natürlich ein großer Stress ist anstrengend gerade wenn man dann auch über das Thema Nachfolge denkt.

00:14:14: jetzt kommt ein anderer Disponent erst mal jemandem zu finden der um zwei Uhr nachts dastehen will, die ganzen Touren planen will.

00:14:20: Ist sehr schwierig und ist auch einfach nicht angenehm für den Menschen am Ende des Tages.

00:14:24: Wenn man das nicht teilweise automatisieren kann, dass man sagt, die erste Feinplanung oder die erste Grobeplanung übernimmt die KI und später um fünf Uhr morgens, sechs Uhr morgen kommt dann der Disponent und schaut die Spezialstelle an.

00:14:35: Das macht es natürlich auch spannender und so hat man eine gute Kombination denke ich's!

00:14:39: Wunderbar.

00:14:40: Schönes Fazit, eigentlich auch Entlastung statt Ersetzen halt und das dadurch eigentlich der Beruf des Disponenten wieder attraktiver aufwirkt.

00:14:49: Ja gut, vielen Dank!

00:14:51: Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Forschung und bei Ihrer Doktorarbeit.

00:14:55: Dankeschön, vielen dank.

00:15:00: Sie hörten eine Folge live aus dem Fachforum der NuVam.

00:15:04: twenty-fünfundzwanzig.

00:15:06: Sprecherin Helen Lump.

00:15:08: die inhaltliche Gestaltung lag bei Markus Walter und Florian Klark Gastgeber, Messe Karlsruhe.

00:15:14: Schnitt Helen Lump.

00:15:16: Idee Matthias Jundt.

00:15:18: Bis zur nächsten Folge beim Nutzfahrzeug.

00:15:20: Podcast der Messe Carlsruher.

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